Über Rückmeldungen, Anregungen, Informationen und Fragen (auch zu Sprüchen zu bestimmten Themen)  freue ich mich!

 

 

Interviews

 

 

 

Radio TEDDY 90.2
Radio im Filmpark Babelsberg
www.radioteddy.de

Interview zum Thema: PEKiP Teil 1
bei Radio Teddy am 07.09.2011
Radio Teddy Mitschnitt_Teil 1.mp3
MP3-Audiodatei [7.3 MB]
Interview zum Thema: PEKiP Teil 2
bei Radio Teddy am 07.09.2011
Radio Teddy Mitschnitt_Teil 2.mp3
MP3-Audiodatei [9.3 MB]
Babys Bewegung - Interview mit PEKiP-Mitbegründerin Liesel Polinski
von Natalija Krenz
Sommer 2010
Interview mit PEKiP-Mitbegründerin Liese[...]
PDF-Dokument [49.0 KB]

Internetplattform:

http://www.mamiweb.de/

 

Interview mit Liesel Polinski
Petra Eibl stellt viele Fragen zu PEKiP
Juli 2008
Pekip_Interview.pdf
PDF-Dokument [255.6 KB]

TV Interview bei urbia tv am 25.06.2008

Interview bei urbia.tv am 25.06.2008

Bitte das Bild anklicken


oder:

http://www.urbia.de/

anklicken.

 

Studiogast bei WDR 5 "Lebensart" am 26.03.2007 um 15.00 Uhr

Mit den Zehen wackeln und Kopfstand üben: Wie Kinder ihren Körper lieben lernen
Anlass:
Studiogast bei WDR 5: "Live mit Hörern und Experten" Lebensart am 26.03.2007
WDR 5.pdf
PDF-Dokument [111.1 KB]

 

 Einige Gedanken, die mich  vor der Radiosendung bewegten

Warum ist es wichtig, dass ein Kind seinen Körper liebt?

Jede Lebensäußerung zeigt sich durch Bewegung. Das fängt beim Atmen an.
Wer seinen Körper liebt, bewegt sich sicher, und diese Sicherheit überträgt sich auf andere Bereiche. Das Kind hat ein gutes „Selbst-bewusstsein“ ist sich  seiner selbst bewusst und geht auf andere zu.

Welche Rolle spielen gute Erfahrungen mit dem eigenen Körper?

Wenn ein Kind auf der körperlichen Ebene viele Möglichkeiten hat zu, be-greifen  und er-fassen, (mit dem Körper machen wir ja unsere ersten Erfahrungen) lernt es, sich gut selbst einzuschätzen, seine Grenzen erkennen und evtl auch mal zu überschreiten (Thomas bei Wanderung). Auch dadurch lernen wir.
Ein Kind, das seinen Körper kennt und richtig einschätzt, hat Selbst-sicherheit und kennt seinen Wert, hat also ein gutes Selbstwertgefühl.
Wenn ein Kind alle Sinne ausprobieren darf, ist es glücklich und hat beste Voraussetzungen ein glücklicher oder zufriedener Mensch zu werden.

Welche körperlichen Erfahrungen können schon Babys machen?

Geburt ist erste körperliche Erfahrung- besonders natürliche. Dann werden Babys heute auf Bauch gelegt und es lernt die Hände seiner Mutter kennen, es er-lebt seine Eltern, erste Erfahrungen über die Haut, unser größtes Organ, Haut ist unsere Grenze, aber auch unsere Verbindung zur Umwelt. (Tiere lecken Junges)
Mund ist ein wichtiges Organ für die ersten körperlichen Erfahrungen. Saugen, anstrengen beim Trinken wichtig.
Alles in Mund nehmen dürfen wichtig, nicht immer gleich den Schnuller.
Neugeborene berühren sich, um sich zu berühren, Eltern dann auch mehr.
Das Kind ent-wickelt sich, wickelt sich aus, erst embryonale Haltung…
Durch Tragen macht Kind auch viele körperliche Erfahrungen, Raumerfahrung, Gleichgewichtsveränderungen.
Bewegungsmöglichkeiten möglichst nackt und großer freier Raum wichtig PEKiP. In der Bewegung nichts vorwegnehmen, verunsichert Kind
Viele Erfahrungen mit allen Sinnen machen lassen, (dadurch feste Verknüpfungen im Gehirn).

Wie geht es mit Kleinkindern weiter?

Laufen ermöglichen, wenn es Laufen lernt. Richtung andere als wir wollen. Nicht so oft Buggy (gehfaul) Sie brauchen Zeit – drei Schritte, wenn wir einen machen. Sich ausprobieren dürfen: „Pass auf, du fällst da gleich runter“. Was bleibt Kindern anderes übrig, als diese Prophezeiung zu erfüllen. Sie werden abgelenkt und—
Selbst-ständig werden dürfen – Hilf mir, es selbst zu tun (Maria Montessori)
Kinder fordern, nicht über- und unterfordern
Durch Bewegung verändert sich die Beziehung zur Umgebung, sie ist Ausdruck von Leben.
Durch Bewegungen lernen wir unseren Körper kennen und einzuschätzen. Und spüren ihn und können in ihm zu Hause sein (wie die Tänzerin sagte)
Es ist wichtig, sich durch seinen Körper ausdrücken zu dürfen, sowohl Freude, als auch Trauer, Wut etc.
Sinnliche Gelüste wie Riechen, Schmecken, Probieren auch mit Mund. Beispiel: Schatten/Sonne
Ganz wichtig draußen sein dürfen. Eltern haben Ängste, aber es passiert heute nicht mehr als früher, wir erfahren nur alles.
Nicht Kinder überall hinfahren!

Was können Eltern tun, wenn Kinder Teile ihres Körpers nicht schön finden?

Erstmal überlegen: Hab ich was damit zu tun? Schon im PEKiP: „Das Kind bekommt meine Stampfer.“
Nehme ich meinen Körper so an wie er ist oder mäkele ich ständig.
Es ist wichtig, mit seinem Körper Frieden zu schließen, was ja nicht heißt, dass man auch was ändern kann. Wen ich etwas annehme, kann ich es besser verändern, als bei Ablehnung.
Kinder machen ihre Eltern nach und übernehmen ihre Einstellungen.
Wenn das Kind etwas an sich nicht schön findet, es darüber sprechen lassen und auch trauern lassen. Nicht: Ist doch nicht so schlimm. So nehme ich es nicht ernst und es wird mit seinem Kummer nicht mehr kommen.
Wenn man seinem Kind sagt, was man an ihm mag, sollte man nur das sagen, was stimmt. Kinder merken, wenn ich nicht authentisch bin. Sonst gemeinsam überlegen, was man tun kann, wie weitere Shirts, andere Hosen, die besser kaschieren.
Vor allem aber Kind fragen, was es an sich mag und hervorheben, was man am Kind mag.
Beispiel: Deutsches Model aus Not Tugend gemacht: Bohnenstange, schiefer Mund,  Nicht Perfektsein wichtig. Kleine Fehler erhöhen Attraktivität
Auch durch Sport kann man den eigenen Körper verändern. Auch da sind Eltern als Vorbild gefragt. Essgruppen: Mit und ohne Kinder
Sport ist überhaupt wichtig fürs Körpergefühl.
Bei Bewegung werden Glückshormone ausgeschüttet. Menschen, die sich bewegen leben 1/3 länger. Durch bessere Durchblutung wird die Alterung aufgehalten.

Spruch: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Stimmt zwar nicht unbedingt, aber was Hänschen gelernt hat, da kann er auch als Hans immer wieder drauf zurückgreifen.

 

Am Ende der Live-Sendung:

Die letzte Frage eines Hörers in der Sendung: "Woran merke ich, ob ich eine guten Kontakt zu meinem Körper habe?"

Mein erster Gedanke: Die Frage hätte nicht mehr kommen müssen, bisher lief es doch so gut.

Meine Antwort: Wenn Sie sich mal vor den Spiegle stellen und sich bewegen, werdenSie sicher einiges über sich erfahren. Stehen Sie gerade? Lassen Sie Ihre Schultern hängen, und wie halten Sie Ihren Kopf und blicken in den Spiegel?"

 

Abschlussworte des Moderators:

"Dann gehen Sie jetzt alle mal zum Spiegel und gucken, wie Sie dort stehen? Das ist doch ein gutes Schlusswort."

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